Implantologie
Die Geschichte der Implantologie reicht lange zurück, bereits die alten Ägypten verarbeiteten Muschelschalen zu Zahnimplantaten. Die ersten funktionsfähigen künstlichen Zahnwurzeln wurden im 19. Jahrhundert hergestellt. Damals wurden zur Implantatherstellung Materialien wie Gold, Keramik, Platin, Silber und Kautschuk verwendet.
Die moderne Implantologie wurde in den 1960er Jahren durch Dr. Per-Ingvar Brånemark aus der Taufe gehoben. Er verwendete erstmals Titan als Implantatmaterial. Titan ist leicht, fest, dehnbar, korrosion- und temperaturbeständig. Es ist daher besonders für Anwendungen geeignet, bei denen es auf hohe Korrosionsbeständigkeit, Festigkeit und geringes Gewicht ankommt. Ferner ermöglicht Titan eine hervorragende Verbindung mit dem Knochen (Osseointegration).